Musterbeschreibungen       

    Klein-Rexe  (für alle zugelassenen Farbenschläge, ZDRK 2016)
  Königsmantelschecken (ZDRK November 2016)
  Klein-Rex dalmatiner dreifarbig (schwarz-gelb-weiß sowie schwarz-weiß,)
  Klein-Rex luxfarbig (ZDRK 2013)
    Europastandard  (2013)

Letzte Aktualisierung: 11. Dezember 2016

Musterbeschreibung für alle zugelassenen Farbenschläge (ZDRK, November 2016)  

                             Klein-Rex (KlRex)

Position

Bewertungsskala

Punkte

1.

Gewicht

20

2.

Typ, Körperform und Bau

20

3.

Fellhaar

15

4.

siehe Bewertungsspiegel

15

5.

siehe Bewertungsspiegel

15

6.

siehe Bewertungsspiegel

10

7.

Pflegezustand

5

 

 

100

 

 

 

Gewichtsbewertung

1,70

1,70 - 1,85

1,85 - 2,00

2,00 -  2,50

2,50 -  2,75

Höchstgewicht
17 Punkte

18 Punkte

19 Punkte

20 Punkte

19 Punkte

2,75 kg

 

 

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg.
 

2. Körperform, Typ und Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.

Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rückenlinie ist hinten gut abgerundet. Der Kopf erscheint ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind jedoch breit, die Backen kräftig, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind stabil und fest im Gewebe. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.*

Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Kleinrextyp angepasst, die  Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere verjüngte oder leicht gestreckte Form. Vom Ideal bis zur Höchst- bzw. Mindestlänge etwas abweichende Ohrenlänge.  Wammenansatz bei der Häsin.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und lang gestreckter Rumpf, stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung. Ohrenlänge unter 7,00 cm und über 10,0 cm.

 

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 16 - 20 mm  haben soll. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von geringer Fellhaardichte. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschließen. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollhaarflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Na­ckenkeil sei möglichst klein und lockenfrei, doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

 

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterhaardichte, schwache Fellhaarstruktur, schwach behaarte Ohren, wenig Spürhaare.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.

 

 

Anmerkung  zu den  Positionen 4, 5 und 6:

Bewertung entsprechend dem jeweiligen Bewertungsspiegel der Farbenschläge. Die Bestimmungen der entsprechenden Standard-Rexrassen sind sinngemäß anzuwenden.

Bewertungsspiegel

Seit ZJ

Farbenschlag

Position 4

Position 5

Position 6

 

 

 

 

 

2013

luxfarbig

Deckfarbe

Zwischenfarbe

Unterfarbe

2015

castorfarbig

Deckfarbe

Zwischenfarbe

Unterfarbe

 

 

 

 

 

2014

blau

Kopf und Ohren

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Unterfarbe

2015

schwarz

Kopf und Ohren

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Unterfarbe

 

 

 

 

 

2015

dalmatinerfarbig

schwarz-weiß

Kopfzeichnung

Rumpfzeichnung

Farbe

2017

dalmatinerfarbig

dreifarbig

Kopfzeichnung

Rumpfzeichnung

Farbe

 

 

 

 

 

2017

königsmantelgescheckt schwarz-gelb

Mantelzeichnung

Farbzeichnungs-muster

Farbe

 

 

 

 

 

2016

weiß RA

Kopf

Ohren

Farbe

                

7. Pflegezustand

Siehe »Allgemeines«

Anmerkung zu dieser Position:
Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten. Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben, wie z.B. saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut geschnittene und reinliche Krallen usw.

Leichte Fehler:
Leichter Stallschmutz an den Läufen, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen, leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

 

 

Die Beschreibung speziell für die Königsmantelschecken sieht wie folgt aus:


 Musterbeschreibung - Klein-Rex königsmantelgescheckt
                                      
(Königsmantelschecken = KMS)

 

Position

Bewertungsskala

Punkte

1.

Gewicht

20

2.

Typ, Körperform und Bau

20

3.

Fellhaar

15

4.

Mantelzeichnung

15

5.

Farbzeichnungsmuster

15

6.

Farbe

10

7.

Pflegezustand

5

 

 

100


 

Gewichtsbewertung

1,70

1,70 - 1,85

1,85 - 2,00

2,00 -  2,50

2,50 -  2,75

Höchstgewicht
17 Punkte

18 Punkte

19 Punkte

20 Punkte

19 Punkte

2,75 kg

 

 

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg.
 

2. Körperform, Typ und Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.

Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rückenlinie ist hinten gut abgerundet. Der Kopf erscheint ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind jedoch breit, die Backen kräftig, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind stabil und fest im Gewebe. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.*

Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Kleinrextyp angepasst, die  Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere verjüngte oder leicht gestreckte Form. Vom Ideal bis zur Höchst- bzw. Mindestlänge etwas abweichende Ohrenlänge.  Wammenansatz bei der Häsin.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und langgestreckter Rumpf, stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung. Ohrenlänge unter 7,00 cm und über 10,0 cm.

 

3. Fellhaar

Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 16 - 20 mm  haben soll. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von geringer Fellhaardichte. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschließen. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollhaarflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Na­ckenkeil sei möglichst klein und lockenfrei, doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

 

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterhaardichte, schwache Fellhaarstruktur, schwach behaarte Ohren, wenig Spürhaare.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.

 

Anmerkung  zu den  Positionen 4, 5 und 6:

Entsprechend dem Bewertungsspiegel der Farbenschläge gelten für die königsmantelgescheckten Klein-Rexe für die Bewertungs-Positionen 4 bis 6 folgende Musterbeschreibungen:
 

4. Mantelzeichnung   

Hier gilt die Beschreibung der Zeichnung der Mecklenburger Schecken mit folgenden besonderen Abweichungen: Der Kopf ist überwiegend von der Zeichnungsfarbe erfasst, die Ohren sind völlig mit der Zeichnungsfarbe bedeckt. Der Stirnfleck soll, muss aber nicht vorhanden sein. Ein etwas grober Stirnfleck sowie farbige Schecken-Punkte an Unterkiefer und Kehle bleiben unberücksichtigt. Bis zu drei kleine freistehende Farbflecken auf der Brust werden toleriert.

Leichte Fehler: Hier gilt die Beschreibung der leichten Fehler der Mecklenburger Schecken mit den in der Positionsbeschreibung genannten Abweichungen. Zusätzlich gelten als leichte Fehler:  Vier oder fünf kleine Farbflecken auf der Brust.

Schwere Fehler: Hier gilt die Beschreibung der schweren Fehler der Mecklenburger Schecken mit den in der Positionsbeschreibung genannten Abweichungen. Zusätzlich gelten als schwere Fehler: Gänzlich mit Zeichnungsfarbe bedeckter Kopf. Mehr als fünf kleine Farbflecken oder starkes Vorherrschen der Zeichnungsfarbe auf der Brust.

 

5. Farbzeichnungsmuster

Das Farbzeichnungsmuster ist geprägt durch die gepartenartigen Punkte und Striche und deren Verteilung in der Mantelzeichnung an Kopf und Rumpf. Die Grundfarbe ist gelb, die schwarzen Punkte und Striche sind gleichmäßig über den gesamten farbigen Bereich gepardenartig verteilt (Mosaikfaktor). Die Punkte dürfen miteinander verbunden sein, sollen aber keine Farbfelder wie bei der Japanerzeichnung zeigen.

Eine gespaltene Zeichnung im Gesichtsbereich des Tieres ist erlaubt, wird aber nicht angestrebt. Die Kopfzeichnung ist umso besser, je bunter der Kopf erscheint.

 Leichte Fehler: Ungleichmäßige Farbzeichnungsmuster in der Mantelzeichnung. Etwas größere Bereiche ohne schwarze Zeichnung oder etwas große schwarze Zeichnungsfelder. Ausgeprägter Spaltkopf (Japanerzeichnung).   

Schwere Fehler: Nur eine Zeichnungsfarbe an Kopf oder an mehr als einem Viertel des Rumpfes (nur gelb oder nur schwarz). Sehr grob zusammenhängende schwarze Zeichnungsmuster oder ausgeprägte Streifenbildung am Rumpf (Japanerzeichnung). Vorherrschen der schwarzen Zeichnungsfarbe.

 

6. Farbe

Die königsmantelgescheckten Klein-Rexe sind dreifarbig. Über der weißen Grundfarbe liegt die gelbe Mantelzeichnung mit ihren charakteristischen schwarzen Punkten und Strichen, die sehr gut sichtbar sind. Die gelbe Farbe darf in ihrer Intensität variieren. Intensives Gelb oder Cremegelb führen im Zusammenwirken mit den schwarzen Punkten zu mehr oder weniger Kontrast. Beides ist gleichwertig. Die gelben und schwarzen Farbbereiche sind frei von weißen Durchsetzungen. Die Augenfarbe ist dunkelbraun. Die Krallen sind pigmentlos (weiß).

Leichte Fehler: Leichte Durchsetzung der Farbbereiche mit weißen Haaren. Eine einzelne farbige Kralle (0,5 Punkte).  

Schwere Fehler: Starke Durchsetzung der Farbbereiche mit weißen Haaren. Starke Durchsetzung der Unterfarbe. Andere als die geforderte Augenfarbe. Mehr als eine farbige oder gefleckte Kralle.

 

7. Pflegezustand

Siehe »Allgemeines«

 

 
 Musterbeschreibung
 
Klein-Rex (KlRex) Dalmatiner dreifarbig (schwarz-gelb-weiß) sowie schwarz-weiß             

 

 

  Bewertungsskala

Punkte

1.

Gewicht

10

2.

Typ, Körperform und Bau

20

3.

Fellhaar

20

4.

Kopfzeichnung

15

5.

Rumpfzeichnung

15

6.

Farbe

15

7.

Pflegezustand

5

 

 

100

 

Gewichtsbewertung

1,70

1,70 - 1,85

1,85 - 2,00

2,00 -  2,50

2,50 -  2,75

Höchstgewicht
17 Punkte

18 Punkte

19 Punkte

20 Punkte

19 Punkte

2,75 kg

 

 

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg.

 

 2. Typ, Körperform und Bau

Der Körper ist leicht gedrungen, Vorder- und Hinterpartie sind möglichst gleichmäßig breit und ausgeglichen. Die Rückenlinie verläuft ebenmäßig, die Hinterpartie ist gut abgerundet. Die Vorderläufe sind gerade, mittellang und kräftig. Der Hals tritt kaum sichtbar in Erscheinung. Die Blume wird anliegend und aufrecht getragen. Die Ohren sind gut behaart. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8 bis 9 cm. Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum. Beide Geschlechter sind von jeglichem Wammenansatz frei.

 3. Fellhaar

Die folgenden Bestimmungen gelten für alle Klein-Rexe. Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 15 - 18 mm haben muss. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil soll möglichst klein und lockenfrei sein. Doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell.

4. Kopfzeichnung

Die symmetrische Kopfzeichnung der Typen-Schecken ist möglichst aufgelockert. Dies gilt auch für den Schmetterling und die Augenringe. Die Punktscheckung soll ungleichmäßig über den Kopf verteilt sein. Die Farbe darf an den Ohren überwiegen, doch soll die helle Grundfarbe in die Ohren hinaufreichen, die leicht meliert sein dürfen. Die Schnauzpartie ist punktförmig gezeichnet.

5. Rumpfzeichnung

Anzustreben ist die typische Dalmatiner-Scheckung. Der Aalstrich darf nicht durchgehen, vielmehr muss er in unregelmäßige Punkte aufgelöst sein. Die unterschiedlich großen Zeichnungspunkte sollen den ganzen Körper bedecken. Sie dürfen nicht zu klein sein. Als ideal gilt ein Durchmesser von 1,5 bis 2,5 cm. Die Punkte sollen möglichst freistehen, mit anderen nicht zusammenhängen oder mit diesen größere zusammenhängende Farbflächen bilden. Auch an Brust, Bauch, Blume und Läufen sind Zeichnungspunkte erwünscht. Auf jeder Körperseite sollen wenigstens 5 Zeichnungspunkte gut verteilt in Erscheinung treten.

6. Farbe

Die Grundfarbe der Decke und der Unterwolle ist weiß. Die Zeichnungspunkte sollen nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein. Ausgenommen sind die Ohren, die meliert sein dürfen. Zugelassen sind die Farbenschläge schwarz-weiß sowie dreifarbig (schwarz-gelb-weiß). Die Augen sind braun. Die Krallen sind farblos, einzelne farbige Krallen beeinträchtigen den Wert des Tieres nicht und bleiben unberücksichtigt.

 7. Pflegezustand
Siehe >Allgemeines<.

 

Leichte Fehler: Allgemeine Form- und Fellfehler. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke  (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterwolldichte, dünnes Fellhaar, weinig behaarte Ohren, wenig Spürhaare.
Wenige Zeichnungspunkte an Kopf und Körper. Flächenartig aneinanderhängende Punkte. Größere zeichnungsleere Körperpartien (Mit Ausnahme von Bauch und Läufen). Durchsetzung der Körperpunkte mit weißen Haaren. Weiße Flecken in den Zeichnungspunkten. Punktdurchmesser von über 2,5 bis 5 cm.

 

Schwere Fehler: Allgemeine Form- und Fellfehler. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare. Ohrenlänge unter 7,0 cm oder über 10,0 cm. Wammenansatz bei beiden Geschlechtern.
Zeichnungsleerer oder vollfarbiger Kopf. Reinweiße Schnauze. Völlig dunkle oder ganz weiße Ohren. Andere als die zugelassene Augenfarbe. Weniger als drei Zeichnungspunkte auf jeder Körperseite. Durchgehender Aalstrich. Zu stark weiß durchsetzte oder ganz unreine Zeichnungsfarbe. Starkes Zusammenhängen der Rumpfzeichnung oder Punktdurchmesser über 5 cm.

 

 

 ZDRK-Musterbeschreibung (2013)

Klein-Rex luxfarbig  

  Bewertungsskala

Punkte

1. Gewicht 20
2. Körperform Typ und Bau 20
3. Fellhaar 15
4. Deckfarbe 15
5. Zwischenfarbe 15
6. Unterfarbe 10
7. Pflegezustand 5
100

Gewichtsbewertung

1,70

1,70 - 1,85

1,85 - 2,00

2,00 -  2,50

2,50 -  2,75

Höchstgewicht
17 Punkte

18 Punkte

19 Punkte

20 Punkte

19 Punkte

2,75 kg

 

 

1. Gewicht

Normalgewicht 2,00 bis 2,50 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg.


2. Körperform, Typ und Bau

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Kleinrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.

Der Körper ist leicht gedrungen, vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit; die Rückenlinie ist hinten gut abgerundet; Stirn und Schnauzenpartie erscheinen breit, die Backen kräftig, dem Klein-Rex-Typ entsprechend. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen; sie sind kräftig und fest im Gewebe. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 bis 9,00 cm.

Die Läufe sind kräftig und in ihrer Länge dem Klein-Rex-Typ angepasst, die  Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist wammenfrei.

 

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Leichte Abweichungen vom Typ, insbesondere verjüngte oder leicht gestreckte Form. Wammenansatz bei beiden Geschlechtern.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Insbesondere stark vom Typ abweichender schmaler und lang gestreckter Rumpf, stark vom Rasse- bzw. Geschlechtstyp abweichende Kopfbildung. Ohrenlänge unter 7,00 cm und über 10,0 cm.

 

3. Fellhaar

Die folgenden Bestimmungen gelten für alle Klein-Rexe. Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 17 - 20 mm hat. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von dünnem Fellhaar. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige oder lockige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fellhaar. Die Ohren sind gut behaart.

Leichte Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterhaardichte, dünnes Fellhaar, wenig behaarte Ohren, wenig Spürhaare.

Schwere Fehler: Siehe »Allgemeines«. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.

 

Anmerkung: In den Positionen 4, 5 und 6 werden die Bestimmungen der Standard-Lux-Rexe sinngemäß angewendet einschließlich der leichten und schweren Fehler.

4. Deckfarbe

Die Deckfarbe ist auf der Körperoberseite hellsilberblau und schwach durchscheinend braunrot getönt. Der schwach ausgeprägte Keil ist braunrot. Etwas heller ist die Augeneinfassung; die Kinnbackeneinfassung ist weiß. Bauchdeckfarbe, Innenseite der Vorder- und Hinterläufe und dei Unterseite der Blume sind hell bis weiß. Die Augen sind blaugrau, je nach Lichteinfall leicht rötlich durchscheinend, die Krallen sind hornfarbig.

5. Zwischenfarbe

Die Zwischenfarbe ist braunrot und scharf abgegrenzt. Sie soll ein 1/3 der Haarlänge breit sein.

 

6. Unterfarbe

Die Unterfarbe ist weiß und scharf abgegrenzt. Die Bauchunterfarbe ist bläulich.

 

7. Pflegezustand

Siehe »Allgemeines«

Anmerkung: Nur in hervorragendem Pflegezustand werden die Tiere zur Bewertung zugelassen. Es obliegt deshalb dem Züchter, seine Tiere mit Fleiß und Geschick gebührend vorzubereiten.
Da ein guter Pflegezustand die absolute Voraussetzung eines jeden Ausstellungstieres ist, wird in dieser Position keine positive Bemerkung gegeben, wie z.B. saubere Läufe, Ohren und Geschlechtspartie, gut geschnittene, reinliche Krallen usw.

Leichte Fehler:
Leichter Stallschmutz an den Läufen, geringfügig unsaubere Ohren oder Geschlechtsteile; lange Krallen, leichte Filzbildung bei Normal-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.


Schwere Fehler: Stark verschmutzte Tiere. Starke Filzbildung bei Normalhaar-, Haarstruktur- und Kurzhaarrassen.

 

 

    Auszug aus dem Europastandard 2012
 

 Klein-Rex
(
KlRex)

Position

Bewertungsskala

Punkte

1.

Typ, Körperform und Bau

20

2.

Gewicht

10

3.

Fellhaar

20

4.

Haarstruktur

15

5.

siehe Bewertungsspiegel

15

6.

siehe Bewertungsspiegel

15

7.

Pflegezustand

5

 

 

100


1. Typ, Körperform und Bau
Der Körper ist gedrungen, walzenförmig, vorne und hinten gleichmäßig breit; die Rückenlinie ist kurz und hinten gut abgerundet. Der Kopf soll breit und kräftig sein, dem Kleinrextyp entsprechend. Die Ohren sind fleischig und gut behaart. Die ideale Ohrenlänge liegt bei 8,00 - 9,00 cm.

Infolge der Kurzhaarigkeit treten die einzelnen Körpermerkmale schärfer in Erscheinung als bei den normalhaarigen Zwergrassen. Dies ist bei der Beurteilung der Form zu berücksichtigen.
Die Läufe sind kurz und dem Typ angepasst, die kleine Blume liegt fest am Körper an. Der Körper der Häsin unterscheidet sich von dem des Rammlers kaum und ist von jeglichem Wammenansatz frei.

Leichte Fehler: Siehe >Allgemeines<. Leichte Abweichung vom Typ, insbesondere leicht verjüngte oder leicht gestreckte Form.

Schwere Fehler: Siehe >Allgemeines<. Besonders stark vom Typ abweichender schmaler und langgestreckter Rumpf. Wammenansatz bei beiden Geschlechtern. Ohrenlänge unter 7,0 cm oder über 10,0 cm.

 

2. Gewicht

Gewichtsbewertung

1,70 - 1,80 über 1,80 - 2,00 über 2,00 -  2,75
8,0 Punkte 9,0 Punkte 10,0 Punkte

Normalgewicht über 2,00 kg. Mindestgewicht 1,70 kg. Höchstgewicht 2,75 kg.

 

3. Das Fellhaar
Die folgenden Bestimmungen gelten für alle Klein-Rexe.
Das Fellhaar ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Haar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 14 - 17 mm haben muss. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein, noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen die Haare fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurückgehen. Bleiben sie nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von zu  dünnem Fell. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige oder lockigen Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch auf den übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell. Die Ohren sind gut behaart.

Leichte Fehler: Siehe >Allgemeines<. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke  (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; wenig Unterwolldichte, dünnes Fellhaar, weinig behaarte Ohren, wenig Spürhaare.

Schwere Fehler: Siehe >Allgemeines<. Ferner Besonderheiten zum Fellhaar der Kurzhaarrassen: Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.
 

4. Haarstruktur
Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden. Die feinen nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie und Nabelgegend) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell.

Leichte Fehler: Siehe >Allgemeines<. Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen

Schwere Fehler: Siehe >Allgemeines<. Starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke; sehr lange Begrannung;

 

5. Deckfarbe, Gleichmäßigkeit, Zwischenfarbe, Abzeichen, Zeichnung
Sinngemäß wie bei den anerkannten Rexrassen. Siehe auch Bewertungsspiegel.

 

6. Farbe bzw. Unterfarbe
Sinngemäß wie bei den anerkannten Rexrassen. Siehe auch Bewertungsspiegel.

 

7. Pflegezustand
Siehe >Allgemeines<.

Quelle: Europastandard 2012 Kaninchen, Seite 148 ff      

Quelle: Europastandard 2012 Kaninchen, Seite 148 ff